Bruststraffung (Mastopexie)

Der feste und wohlgeformte Busen gilt als Inbegriff von Weiblichkeit und Schönheit. Die menschliche Haut verliert jedoch im Laufe der Jahre an Spannkraft und dieser Prozess der Alterung macht auch vor dem Busen der Frau nicht Halt. Der Verlust an Spannkraft in den Brüsten und die damit einhergehende Erschlaffung und hängende Form des Busens stellt für viele Frauen oft ein psychisches Problem dar. Manche Frauen empfinden es gar als Belastung im alltäglichen Leben. Aber diesen Frauen kann dank ästhetischer Chirurgie mit einer Bruststraffung, der sogenannten Mastopexie, geholfen werden. Dazu hat der plastische Chirurg verschiedene Möglichkeiten.

Bruststraffung - Ästhetische Chirurgie, Ästhetik Berlin

Die Art des operativen Eingriffs hängt von der körperlichen Verfassung und den Wünschen der Patientin ab. In den meisten Fällen erfolgt die Bruststraffung aus ästhetischen Gründen und die Kosten sind von der Patientin selbst zu tragen. Bei einer medizinisch begründeten Indikation, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, übernehmen jedoch auch die Krankenkassen unter Umständen die Kosten für den Eingriff. Eine positive Folge der Bruststraffung ist es in der Regel, dass das Selbstbewusstsein der Patientin größer wird, ihr Wohlbefinden zunimmt und die Lebensqualität insgesamt gesteigert wird. Trotz allem sollten Pro und Kontra im Zusammenhang mit einer Mastopexie gut abgewogen werden, eine allzu spontane Entscheidung ist Frauen nicht wirklich zu empfehlen. Da eine solche Operation immer auch mit Risiken verbunden ist, sollte im Vorfeld ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patientin erfolgen. Zur Terminvereinbarung für ein ausführliches Beratungsgespräch mit Dr. Block nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

Voraussetzungen einer Bruststraffung

Zunächst einmal muss das Wachstum der Patientin abgeschlossen und die Brüste voll entwickelt sein. Eine Operation vor dem 18. Lebensjahr ist deshalb nur in Ausnahmefällen durchführbar. Da nach einer Bruststraffung die Stillfähigkeit eingeschränkt sein könnte, sollte diese erst nach einer Schwangerschaft bzw. der Stillzeit in Angriff genommen werden. Eine weitere Voraussetzung ist die ausführliche Beratung durch den plastischen Chirurgen, in dem die Patientin über die unterschiedlichen Operationstechniken und mögliche Risiken aufgeklärt wird. Aber auch die Patientin sollte in dem Gespräch klar machen, was sie von der Operation erwartet. Dann wird gemeinsam eine Entscheidung getroffen, welche Operationsmethode bei der Bruststraffung zur Anwendung kommt.

Operationsmethoden der Bruststraffung

Die periareoläre Bruststraffung gilt als die Technik mit der geringsten Narbenbildung und eignet sich besonders dann, wenn der Hautüberschuss gering und die Straffung des Busen nur in geringem Umfang notwendig ist. Bei dieser Operationstechnik wird ein ringförmiger Hautstreifen rund um die Brustwarze entfernt und der Plastische Chirurg vernäht die Wunde anschließend mit einem dünnen Faden unterhalb der obersten Hautschicht. Mit dem sogenannten T oder L—Schnitt lassen sich größere Straffungseffekte erzielen. Beim T-Schnitt geht der Schnittverlauf rund um den Warzenhof, vom Unterrand senkrecht runter bis zur Brustfalte und am Ende dann weiter nach außen und ggf. auch nach innen. Dadurch entsteht ein L oder umgekehrtes T. Ähnlich geht der Plastische Chirurg bei der i- oder Lejour-Technik vor, allerdings wird dabei auf den horizontalen Schnitt verzichtet. Meist wird bei diesen Operationsmethoden die Brustwarze nach oben verlagert und die überschüssige Haut muss weichen. Zum Abfluss von Sekret und Blut legt der Plastische Chirurg Drainagen ein, bevor er die Narbe vernäht. Bei der i-Technik wird die Haut mit einer speziellen Naht gerafft, die dabei entstehende Kräuselung der Narbe verliert sich später in Folge der natürlichen Schrumpfung der Haut.

Nach der Bruststraffung

Nach erfolgreichem Eingriff wird der Patientin ein straffer Verband angelegt oder sie bekommt einen besonderen Stütz-Büstenhalter. Wenige Tage nach der Operation können die Brüste noch schmerzen und sind meist angeschwollen. Bei Bedarf kann die Patientin sich dann Schmerzmittel verabreichen lassen. Nachdem die Drainagen wenige Tage nach der Bruststraffung gezogen wurden, muss die Patientin über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen rund um die Uhr einen Stütz-Büstenhalter tragen. Die Verweildauer im Krankenhaus dauert nach dem Eingriff in der Regel zwei bis drei Tage.

Risiken und Komplikationen bei Bruststraffungen

Im allgemeinen sind die Risiken bei einer Bruststraffung als gering einzuschätzen, aber wie jede andere Operation ist auch die Bruststraffung nicht völlig risikofrei. Komplikationen wie Infektionen, Blutungen oder Störungen in der Wundheilung können nicht ganz ausgeschlossen werden. Eine weitere Folge der Operation kann eine verminderte Sensibilität an der Brustwarze und der Haut im Operationsbereich sein, da durch den Eingriff feine Nerven durchtrennt werden mussten. Meist kehrt die Sensibilität in diesen Bereichen jedoch binnen weniger Monate wieder zurück, in wenigen Fällen kann diese sogar höher sein als vor der Mastopexie. Vorbeugend raten Ärzte, während der ersten sechs Wochen nach einer Bruststraffung keinen Sport zu treiben, die Brüste beim Sex nur behutsam zu behandeln und nach Möglichkeit auf dem Rücken zu schlafen. Ebenso sollten während dieser sechs Wochen die Arm-, Brust- und Schultermuskeln nicht überbeansprucht werden.

Bruststraffung in Berlin bei Dr. Kai Block

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