Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik)

Bei der Brustverkleinerung stehen im Gegensatz zur Brustvergrößerung nicht die ästhetischen Gründe im Vordergrund. Hier überwiegen im Regelfall die medizinischen Gründe. Denn sehr große Brüste führen nicht nur zu Haltungsschäden, sondern verursachen mitunter auch Probleme an der Wirbelsäule, woraus starke Rückenschmerzen resultieren. Auch stört ein zu großer Busen bei sportlicher Betätigung, die BH-Träger schneiden nicht nur ein, sondern belasten auch die Nacken- sowie Schultermuskulatur. Es ist daher kein Wunder, dass in vielen Fällen – auch wenn es sich um einen ästhetischen Eingriff handelt – die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. In einem Beartungsgespräch klärt Dr. Block darüber auf.

Brustverkleinerung, Mammareduktionsplastik - Ästhetische Chirurgie, Ästhetik Berlin

Vor der Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung bzw. Mammareduktionsplastik kann – wenn das Wachstum der Brüste sowie auch das Körperwachstum abgeschlossen sind – jederzeit durchgeführt werden. Das bedeutet, dass es im Regelfall keinen Eingriff vor dem 18. Lebensjahr gibt. Zu Beginn jeder Brustverkleinerung wird ein Beratungsgespräch mit Dr. Block vereinbart. Der Plastische Chirurg wägt nicht nur die medizinischen Möglichkeiten ab, er erklärt diese auch seiner Patientin. Er erfragt in diesem Gespräch die Wünsche und Vorstellungen seiner Patientin, um diese in die Planung der Behandlung einzubeziehen. Der Patientin werden die Operationstechniken erklärt und sie wird darüber aufgeklärt, mit welchen Risiken der Eingriff verbunden ist. Die Patientin erhält genaue Verhaltensregeln für die unmittelbare Zeit vor dem Eingriff, die u.a. Medikationen und Ernährung reglementieren. Damit das Ergebnis des Eingriffs nicht gefährdet wird, darf die Patientin rund 14 Tage vor dem Eingriff keine Medikamente einnehmen, welche etwa Vitamin C oder Acetylsalicylsäure enthalten. Die Inhaltsstoffe der Medikamente verzögern nicht nur die Blutgerinnung, sondern können mitunter auch Nachblutungen verursachen. Etwaige hormonhaltige Medikamente müssen ebenfalls abgesetzt werden („Pille“). Vor dem Eingriff wird eine Mammographie durchgeführt. Dr. Block erhält somit einen notwendigen Überblick der Gewebestruktur. Etwaige allgemeine Untersuchungen, die vor jedem Eingriff üblich sind, werden ebenfalls durchgeführt. Direkt vor der Operation werden Linien (Schnittführung) auf der Brust angezeichnet, die auch für die nachträgliche Fotodokumentation von Bedeutung sind.

Operationsmethoden bei Brustverkleinerungen

Die Patientin wird stationär aufgenommen; die Brustverkleinerung erfolgt unter Vollnarkose. Je nach Brustgröße und gewählter Technik, beträgt die Operationszeit zwischen 1,5 und 4,5 Stunden. Die Patientin muss in der Folge mit einem zwei- bis viertägigen Krankenhausaufenthalt rechnen.
Im Rahmen des Eingriffs wird das Gewebe entfernt, danach die Drüsenkörper neu geformt und in der neuen Position vernäht. Nach der Operation legt der Plastische Chirurg Drainagen, damit das Wundwasser abfließen kann. Die Brüste werden nach dem Eingriff in einem Kompressions-BH stabilisiert und geschützt.
Bei der Brustverkleinerung werden unterschiedliche Schnitttechniken angewendet, die vorwiegend das Ziel verfolgen, die Brustwarze neu zu positionieren und überschüssige Haut zu entfernen. Welche Schnitttechnik angewandt wird, entscheidet Dr. Block abhängig davon, welche körperlichen Voraussetzungen (Lage und Größte der Brüste) gegeben sind.

T- oder Anker-Schnitt

Bei der T- oder auch Anker-Methode wird der Schnitt um den Brustwarzenhof gesetzt; danach folgt ein weiterer Schritt nach unten. Der Schnitt wird entlang der unteren Brustfalte – mittels horizontaler Linie – beendet. Danach versetzt der Mediziner die Brustwarze nach oben.

I- oder Vertikal-Schnitt

Bei der I-, oder Vertikal-Methode beginnt die Schnittführung ebenfalls um den Warzenhof. Danach folgt der Schnitt zur Unterbrustfalte, wobei keine horizontale Verlängerung gegeben ist. Die Brustwarze wird versetzt; Dr. Block vernäht die Haut unter der Brustwarze. Es entsteht eine gewellte Narbe, welche sich mit der Zeit von selbst glättet. In wenigen Fällen kann auch ein weiterer Eingriff notwendig sein, damit die Narbe korrigiert wird.

L-Schnitt

Bei der L-Methode entsteht ein Rundschnitt um die Brustwarze; danach folgt ein Schnitt nach unten und im weiteren Verlauf ein vertikaler Schnitt entlang der unteren Brustfalte. Es entsteht eine schmale Schnittlinie, durch die Dr. Block die Brustwarze vollständig nach oben verschieben kann.

Dounut oder O-Schnitt

Bei der Dount oder O-Methode handelt es sich um eine Narben minimierende Variante, bei welcher der Schnitt nur um den Brustwarzenhof erfolgt. Es bleibt eine sehr kleine, fast nicht erkennbare Narbe zurück. Diese Methode kann aber nur angewandt werden, wenn nur geringe Mengen an Gewebe und Haut entfernt werden müssen.

Ein wichtiger Teil der Operation ist die Neuformung der Brustdrüse und Erhalt der Form und der Sensibilität der Brustwarze. Hierzu werden außen gelegene Drüsenanteile nach innen verlagert, mit sich vernäht und in einem sogenannten inneren BH stabilisiert.

Nachbehandlungen der Brustverkleinerung

Die Patientin muss sich nach der Entlassung rund zwei Wochen körperlich schonen. Ratsam ist, wenn Patientinnen die ersten sechs Wochen auf dem Rücken schlafen; des Weiteren sollte in jener Zeit auch ein stützender Büstenhalter getragen werden. Nach 2 Wochen finden die ersten Kontrollen – nach 12 Monaten die letzte medizinische Untersuchungen – statt.

Risiken und mögliche Komplikationen bei Brustverkleinerungen

Infektionen oder etwaige Wundheilungsstörungen, die in weiterer Folge dazu führen, dass die Naht „auseinanderklafft“, treten oftmals mit einer schlechten Blutgerinnung, einem sehr intensiven Zigarettenkonsum oder auch Diabetes mellitus auf. In wenigen Fällen ist es möglich, dass auf Grund der Durchblutungsstörungen auch das Gewebe rund um die Brustwarze abstirbt. In jenem Fall ist ein neuerlicher Eingriff notwendig, durch welchen das abgestorbene Gewebe ersetzt werden kann. Dabei wird körpereigene Haut transplantiert. Auf Grund der Tatsache, dass die Brustwarze von der Brust getrennt und danach wieder vernäht wird, können nach dem Eingriff auch Berührungsstörungen auftreten. Die Schmerzen, welche durch die Operation entstehen, können mittels Schmerzmittel behandelt werden. Nach der Entlassung sind etwaige Medikamente jedoch nicht mehr notwendig. Auf Grund der Tatsache, dass in fast allen Fällen selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wird, ist ein Ziehen der Fäden nicht erforderlich.

Neben der Brustverkleinerung bei der Frau gibt es bei einer vergrößerten männlichen Brust auch Brustverkleinerungen beim Mann.

Brustverkleinerung in Berlin bei Dr. Kai Block

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