Nasenkorrektur (Septo-Rhinoplastik)

Die sogenannte Septo-Rhinoplastik ist eine Nasenkorrektur-OP, die die äußere (und häufig auch innere) Form der Nase verändert. Eine krumme Nase hat oft auch eine schiefe Nasenscheidewand und dadurch eine Nasenbeatmungsbehinderung zur Folge. Eine Nasenkorrektur behebt diese Fehlstellung. Die Korrektur der Nasenform beinhaltet dann häufig eine Verkleinerung der Nase, die Entfernung eines Nasenhöckers und die Formung der Nasenspitze, um ein harmonisches Profil der Nase und des Gesichtes zu erreichen. Defekte können mit körpereigenen Knorpeltransplantaten aufgefüllt werden.

Nasenkorrektur, Septo-Rhinoplastik - Ästhetische Chirurgie, Ästhetik Berlin

Die Nase bestimmt im Zentrum des Gesichtes den Ausdruck und die Ausstrahlung eines Menschen. Sie ändert sich unwesentlich beim mimischen Wechselspiel. Die Form und Funktion der Nase sind aber auch unmittelbar voneinander abhängig.

Ziele der Nasenkorrektur

Die Ziele einer Nasenkorrektur sind eine verbesserte Atmung und eine schönere Nase. Sie können zusammenhängen, das ist aber nicht zwingend. Eine eingeschränkte Atmung kann infolge der angeborenen Nasenform (z.B. Höckernase), jedoch auch als Verletzungsfolge entstehen (Schiefnase, Sattelnase). Bei Beeinträchtigungen, die unschön aussehen und gleichzeitig die Atmung behindern, verfolgt die Nasenkorrektur gleichzeitig ein funktionelles und ästhetisches Ziel. Rein ästhetische Veränderungen sind Korrekturen der Nasenspitze und der Nasenflügel. Die Nasenseptumplastik behandelt nur die innere Nase wegen Funktionsstörungen, die Septo-Rhinoplastik verändert gleichzeitig das innere und äußere Nasengerüst. Zu unterscheiden sind zudem die Nasenreduktionsplastik mit der Entfernung von Gewebe und die Nasenaufbauplastik mit dem Ziel des Gewebeersatzes. Im Zusammenhang mit den rein ästhetischen Zielen einer Nasenkorrektur ist zu beachten, dass manchmal psychische Faktoren den Operationswunsch auslösen: Einige Patienten leiden unter einer fehlgeleiteten Selbstwahrnehmung. Ein verbreitetes Phänomen ist die Dysmorphophobie, von der offensichtlich der US-Popstar Michael Jackson betroffen war. Die PatientInnen sind wahnhaft davon überzeugt, körperlich missgestaltet zu sein, obgleich objektive ästhetische Kriterien dem widersprechen. Wer es sich leisten kann, unterzieht sich daraufhin einer Schönheitsoperation nach der anderen, doch verantwortungsbewusste Ärzte raten ab. Die Operation heilt keine Dysmorphophobie. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt, denn die Krankenkassen bezahlen ästhetische Eingriffe nur selten, es sei denn, sie könnten wirklich zu einem psychischen Trauma führen. Das kann in Ausnahmefällen bei Kindern diagnostiziert werden, bei erwachsenen PatientInnen jedoch höchst selten.

Methoden der Nasenkorrektur

Zur Vorbereitung der OP untersucht Dr. Block den Aufbau und die Form der Nase inklusive der Festigkeit des Knorpels und der Dicke der Haut. Die Atmungsfunktionen werden geprüft, mit einem Endoskop schaut er in die Nase und stellt etwaige Polypen (Schleimhautgeschwülste) und Entzündungen fest. Auch Fotos gehören zur Vorbereitung. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und Anti-Trendelenburg-Lagerung, der Kopf liegt also am höchsten. Es gibt prinzipiell zwei Operationsmethoden für die Umformung des Nasengerüstes aus Knorpel und Knochen, die sich durch die Art des Zugangs unterscheiden. Beide Methoden kommen zum Einsatz. Dr. Block berät Sie gerne in einem ausführlichen Beratungsgespräch zu den Methoden der Operation.

  • Der geschlossene Zugang nach Jacques Joseph erfolgt nur über einen Schnitt an der inneren Nasenschleimhaut. Äußerlich ist dieser Schnitt nach der OP nicht zu sehen, doch der Überblick wird für den Chirurgen schwieriger. Er bearbeitet die feinen Strukturen in der Nase mit geschlossenem Hautmantel.
  • Der offene Zugang nutzt zusätzlich zum Schnitt des geschlossenen Zugangs einen V-förmigen Schnitt von außen über den Nasensteg. Die Vernarbung ist in der Regel kaum zu sehen, aber unsichtbar ist sie nicht. Die OP erfolgt allerdings mit aufgeklappter Haut und damit sicherer und nach Auffassung der Befürworter wesentlich präziser.

Nasenkorrektur: Operationsverfahren

Die Operationsverfahren unterscheiden sich nach der Korrektur von Nasenhöckern, der Schiefnase, der Sattelnase und der Nasenspitze.

Operation des Nasenhöckers

Die Höckernase ist der häufigste Grund für eine Nasenkorrektur. Der Nasenrücken ist in seinem Profil konvex nach außen gebogen. Es gibt den echten und den Pseudohöcker. Der echte Höcker wird durch Abtragen überschüssiger Knorpel- und Knochenanteile mit einem Knochenmesser (Osteotom), dem Skalpell und einer Raspel korrigiert. Der Pseudohöcker entsteht durch Absinken von umliegenden Teilen des Nasenprofils, die wieder aufgebaut werden. Das ist aufwendiger als die Korrektur des echten Höckers.

Korrektur der Schiefnase

Die Schiefnase entsteht durch ein unvollkommenes Nasengerüst, das eine verschobene Nasenscheidewand (Septum) einschließt. Deren Korrektur ist sehr anspruchsvoll, denn es werden im Rahmen der Rhinoseptoplastik Knorpel- und Knochenstrukturen korrigiert. Transplantatgewebe anderer Körperregionen dient als Material, es kann aus dem Septum selbst oder aus den Ohrmuscheln oder gar den Rippen stammen. Künstliches Material konnte sich bislang noch nicht zufriedenstellend durchsetzen.

Operation der Sattelnase

Eine Sattelnase entsteht fast ausschließlich durch eine Verletzung, die Nase ist im Profil konkav nach innen gekrümmt. Durch die Operation lässt sich das knorpelige Nasenskelett rekonstruieren. Auch hier kommen Transplantate zum Einsatz.

Formung der Nasenspitze

Abweichungen der Nasenspitze sind Krümmungen sowie hängende, verbreiterte oder verlängerte Nasenspitzen. Jede Nase hat unterschiedlich feste Knorpel und eine unterschiedlich dicke Haut, danach richtet sich die Vorgehensweise. Kleinere Korrekturen lassen sich durch Schnitte und Vernähen durchführen, für komplexere Eingriffe kommen zusätzlich Knorpeltransplantate zum Einsatz.

Risiken und Nebenwirkungen der Nasenkorrektur

Wie nach jeder Operation gibt es zunächst Schwellungen und Blutergüsse nicht nur an der Nase selbst, sondern auch im umliegenden Gewebe bis hin zu den Augenlidern. Das ist unerheblich und verschwindet von selbst. Zu den echten Risiken zählen die üblichen OP-Risiken wie Infektionen oder Blutungen sowie ein nicht zufrieden stellendes Ergebnis. Nebenwirkungen können eine beeinträchtigte Atmung und ein verschlechtertes Riechvermögen sein, Nasenbluten tritt anfangs fast immer auf. In sehr seltenen Fällen leiden Patienten nach der OP unter Gefühlsstörungen und einer instabileren Nase, in weniger als fünf Prozent der Fälle bilden inwendige Wucherungen nach der OP einen neuen Höcker.

Nasenkorrektur in Berlin bei Dr. Kai Block

Dr. Block bietet bei Ästhetik Berlin verschiedene Verfahren der Nasenkorrektur an. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Nasenkorrektur haben oder ein Beratungsgespräch suchen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular zur Terminvereinbarung:

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