Eigenfettbehandlung (Stammzellenbehandlung)

Die Eigenfettbehandlung (Stammzellenbehandlung, Lipofilling, Eigenfett Transplantation oder auch Autologer Fett Transfer) ist eine medizinische Behandlungsmethode mit breitem Anwendungsspektrum. Hierbei wird körpereigenes Fettgewebe und die darin enthaltenen Stammzellen aus Körperregionen mit überschüssigem Fettgewebe durch eine Fettabsaugung gewonnen und entsprechend aufbereitet. Das so gewonnene Fettgewebe kann nun mit feinen Kanülen an anderen Körperregionen eingebracht (injiziert) werden. Die gewünschten Körperregionen werden aufgebaut bzw. verloren gegangenes Volumen ersetzt. Wiederholte Behandlungen können sinnvoll sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Eigenfettbehandlung - Ästhetische Chirurgie, Ästhetik Berlin

Wie funktioniert eine Eigenfettbehandlung mit Stammzellentherapie?

Bei der Eigenfettbehandlung wird körpereigenes Fett von besonders fetthaltigen Körperpartien wie etwa dem Po- oder dem Bauchbereich entnommen und an der zu behandelnden Stelle wieder eingesetzt. Meist geht es hierbei um Korrekturen in Form von Vergrößerungen wie z.B. eine Brustvergrößerung. Durch die Transplantation von Fettgewebe wird ein aufpolsternder und Haut straffender Effekt erzielt, der hauptsächlich auf die im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen zurückzuführen ist. Die Stammzellen sind aufgrund ihrer Eigenschaft, sich sämtlichen anderen Zellarten anpassen zu können, maßgeblich an der Einheilung beteiligt. Als besondere Form der Eigenfettbehandlung werden aus einem Teil des entnommenen Gewebes eben diese Stammzellen entfernt und reproduziert. Später werden sie dem Gewebe wieder zugeführt. Auf diese Weise werden eine Verstärkung des gewünschten Effekts und eine deutlich verringerte Einheilungszeit erreicht.

Die Einsatzgebiete der Eigenfettbehandlung in der ästhetischen Chirurgie

Die Eigenfettbehandlung kann in nahezu sämtlichen Bereichen der ästhetischen Chirurgie zum Einsatz kommen. Nachfolgend ein Auszug der bedeutendsten Einsatzgebiete:

  • Gewebedefekte korrigieren (beispielsweise bei Dellen)
  • Ästhetische Korrekturen des Gesichts wie Auffüllen von Augenringen oder Lippenvergrößerungen
  • Zur Zunahme von Volumen an jeder gewünschten Körperstelle (besonders beliebt: Gesicht, Brust, Po, Penis, äußere Schamlippen)
  • Rekonstruktion der Brust, beispielsweise nach einer Brust erhaltenden Krebsoperation
  • Zur allgemeinen Verbesserung der Qualität der Haut
  • Behandlung von verbrannter oder durch Strahlung beschädigter Haut
  • Behandlung von Narben

Was gilt es vor und nach der Behandlung mit Eigenfett zu beachten?

Vor der Eigenfettbehandlung bespricht Dr. Block den geplanten Eingriff mit dem/ der PatientIn. Dieser entscheidet, ob ein Patient für die Behandlung geeignet ist oder nicht. Konkret bedeutet das, dass Patienten, die zu wenig Körperfett besitzen grundsätzlich nicht für eine derartige Behandlung infrage kommen. Des Weiteren sollten Patienten etwa zwei Wochen vor dem Eingriff nicht mehr rauchen und die zu behandelnde Stelle darf nicht entzündet oder von einem Tumor belegt sein. Patientinnen mit Brustkrebs können eine Brustkorrektur frühestens drei Jahre nach der abgeschlossenen Krebsbehandlung durchführen lassen. Nach der Eigenfettbehandlung sollte darauf geachtet werden, dass keine Überanstrengung der behandelten Körperpartie stattfindet. Es sollte insbesondere auf Sport und den Besuch von Solarien verzichtet werden, damit keine Schwellungen auftreten und das implantierte Gewebe gut einheilen kann. Außerdem ist es ratsam, bis zwei Wochen nach dem Eingriff nicht zu baden, um die Haut nicht zu überlasten. Zu beachten gilt es zudem, dass nach einer Behandlung mit Eigenfett starke Gewichtszunahmen oder –abnahmen zu Verformung der behandelten Stellen führen können, da auch das implantierte Fett auf Gewichtsveränderungen reagiert.

Eventuelle Risiken einer Eigenfettbehandlung

Grundsätzlich handelt es sich bei Eingriffen mit Eigenfettbehandlung um risikoarme Operationen. Trotzdem können unter Umständen verschiedene Komplikationen auftreten:

  • Manchmal muss ein Eingriff wiederholt werden, weil nicht genügend eingespritztes Fett angeheilt ist und der Effekt daher ausbleibt.
  • Es kann direkt nach der Operation zu einer Entzündung kommen, welche in den meisten Fällen durch die Einnahme von Antibiotika behandelt werden kann. Allerdings ist es möglich, dass sich aufgrund einer derartigen Entzündung Abszessbildung auftritt und ein operativer Eingriff nötig ist.
  • Insbesondere bei Behandlungen im Gesicht ist die sogenannte Überkorrektur ein häufig auftretendes Problem. Da nur etwa 70 % des implantierten Fettgewebes auch anheilen, ist eine Überkorrektur grundsätzlich nötig. Dadurch kann es aber passieren, dass mehr Gewebe als erwartet anheilt und die Überkorrektur bestehen bleibt. In solch einem Fall kann diese durch eine kleine Korrektur wieder rückgängig gemacht werden.
  • Das größte Risiko bei einer Behandlung mit Eigenfett liegt in der Einschmelzung nicht eingeheilter Fettzellen. Diese können sich zu ölhaltigen Zysten ausbilden und im schlimmsten Fall ins Gehirn gelangen und einen Schlaganfall verursachen.

Eigenfettbehandlung in Berlin bei Dr. Kai Block

Dr. med. Kai Block bietet in seiner Praxis Ästhetik Berlin Eigenfettbehandlungen an. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema haben oder ein Beratungsgespräch suchen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular zur Terminvereinbarung:

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