Halslift (Halsstraffung)

Die als Halslift oder auch Halsstraffung bekannte Operation am Hals ist ein ästhetischer Eingriff, bei dem die Hals- und Kinnkontur neu geformt wird. Sie verleiht dem/ der Patienten/ Patientin ein jungendlicheres Aussehen. 

Halslift, Halsstraffung - Ästhetische Chirurgie, Ästhetik Berlin

Neben den Augen zählt die Halspartie zu den ersten Regionen, an denen Falten entstehen und sichtbar werden. Auch Fettansammlungen, die als Doppelkinn die Kontur der Kinnpartie verändern, entstehen bei vielen Personen im Rahmen des Alterungsprozesses am Hals. Der Grund für die Entstehung der Falten und Fettansammlungen sind der Verlust der elastischen Fasern, die in den Hautweichteilen vorhanden sind. Ausgedehnte Sonnenbäder, die Schwerkraft, verschiedene Umwelteinflüsse und auch genetische Vorbelastungen können mitunter Gründe sein, warum bei manchen Menschen früher, bei anderen Personen später, Hauterschlaffungs-Erscheinungen an Kinn und Hals auftreten. Mit einer Halsstraffung bzw. einem Halslift kann dem Hals die natürliche Kontur zurückgegeben werden. Die Haut wird straff, das Doppelkinn wird mittels Fettabsaugung ebenfalls entfernt, sodass am Ende ein perfektes Ergebnis erzielt werden kann.

Halslift Behandlungsmethoden

Im Rahmen des Halslifts stehen zwei Varianten zur Verfügung. Einerseits kann der plastische Chirurg eine vertikale, andererseits eine seitliche Halsstraffung durchführen. Das Ziel einer seitlichen Halsstraffung besteht darin, die überschüssige Haut zu entfernen und die Weichteile zu straffen. So kann eine Hebung der bereits abgesunkenen Muskulatur erfolgen. Bei einer vertikalen Halsstraffung verfolgt der Plastische Chirurg das Ziel, die überaktive Halsmuskulatur, die an der Oberfläche erkennbar ist, zu reduzieren.
Für welche Behandlung sich Dr. Block schließlich entscheidet, liegt auch daran, wie stark die Faltenbildung ist und ob ebenfalls ein Doppelkinn behandelt werden muss.

Seitliche Halsstraffung

Bei einer seitlichen Halsstraffung erfolgt eine ähnliche Schnittführung, die auch bei einer Gesichtsstraffung durchgeführt wird. Der Schnitt verläuft vor dem Ohr, wird nach hinten in den Kopfbereich geführt und endet in den natürlichen Hautfalten des Patienten. Danach hebt der Plastische Chirurg die Haut des Halses sorgfältig an, sodass die darunterliegenden Muskel- und Weichteilstrukturen in ihre natürliche und ursprüngliche Position gelangen können. Die überschüssige Haut, die danach noch zu sehen ist, wird entfernt. Die Fettpolster werden im weiteren Operationsverlauf durch eine sanfte Fettabsaugung ebenfalls entfernt. Nach dem Eingriff legt der Plastische Chirurg eine kleine Wunddrainage; die Wunden werden mittels feinen Nähten geschlossen.

 Vertikale Halsstraffung

Bei der vertikalen Halsstraffung wird unterhalb des Kinns gearbeitet. Dabei reduziert der Mediziner die oberflächige Halsmuskulatur sowie die überschüssige Haut. In der Folge wird die Haut gestrafft und die offenen Wunden mittels feinen Nähten geschlossen. Bei beiden Varianten erhält der Patient eine Vollnarkose. Die Operationen können aber auch im Dämmerschlaf oder mittels lokaler Anästhesie durchgeführt werden.

Halslift Operationsvorbereitung

Vor der Operation sollte der Patient auf ölige Badezusätze verzichten. Ratsam sind hingegen die Verwendung von gewöhnlicher Seife oder auch die Verwendung von normalem Duschgel. Nach der Dusche darf die Haut nicht mit Cremen oder Salben behandelt werden. Nach dem erfolgten Eingriff erhält der Patient eine Gesichtsmaske. Diese wird im Vorfeld angepasst. Ist der Patient Raucher, sollte er vor dem Eingriff – zumindest zwei Wochen vor dem vereinbarten Termin – mit dem Konsum der Zigaretten aufhören. Vor allem bei seitlichen Halsstraffungen ist dies notwendig, da ansonsten Durchblutungsstörungen den Erfolg der Behandlung beeinträchtigen können. Der Patient muss sich dazu vor der Operation allgemeinen Voruntersuchungen unterziehen. Die Informationen dazu erhält er im Beratungsgespräch mit Dr. Block. Nur wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind, kann eine Operation durchgeführt werden.

Mögliche Komplikationen beim Halslift

Auch wenn derartige Operationen zu den Routine-Eingriffen zählen, gibt es etwaige Risiken, die im Vorfeld zu berücksichtigen sind. Typische Komplikationen, die mitunter auftreten können, sind Infektionen, Nachblutungen oder die Bildung von Thrombosen. Bei seitlichen Halslifts besteht zudem die Gefahr von Durchblutungsstörungen und etwaigen Nervenverletzungen. Entscheidet sich der Patient für eine vertikale Halsstraffung, setzt er sich dem Risiko innerer Vernarbungen sowie auch Konturunregelmäßigkeiten aus. Am Ende zählt jedoch fast immer nur der Erfolg. Durch diese Eingriffe ist es möglich, dass ein deutlicher Verjüngungseffekt eintritt, der mitunter mehrere Jahre betragen kann. Das endgültige Ergebnis des Halslifts ist nach rund drei bis sechs Monaten sichtbar.

Nach der Halslift Behandlung – was ist zu beachten?

Nach dem Eingriff ist es notwendig, dass der Patient mit erhöhtem Oberkörper schläft und keine körperlichen Anstrengungen ausüben darf. Körperliche Schonung zählt zu den wichtigsten Aspekten nach einem derartigen Eingriff. Nach der Halsstraffung können Blutergüsse, ein Spannungsgefühl im Halsbereich sowie Schwellungen auftreten. Diese „Nebenwirkungen“ sind normal und sollten nach wenigen Tagen wieder von selbst verschwinden. In wenigen Fällen bleibt eine Restschwellung bestehen, welche für mehrere Wochen sichtbar ist. Mittels Lymphdrainage ist es jedoch möglich, dass der Rückgang der Schwellung beschleunigt werden kann. Etwaige Gefühlsminderungen, die im Halsbereich auftreten, können ebenfalls für mehrere Wochen bestehen. Die Wunddrainage wird nach zwei Tagen entfernt; die Nähte werden – je nach Nahttechnik – nach fünf bzw. 14 Tagen gezogen. Schminken ist erst wieder nach der Nahtentfernung möglich. Das Sportverbot besteht für sechs bis acht Wochen. Etwaige Saunabesuche sollten ebenfalls zwei Monate lang gemieden werden.

Halslift in Berlin bei Dr. Kai Block

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